Geschäftsverlauf des Linde Konzerns

Der Umsatz sank im ersten Quartal 2016 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,1 Prozent auf 4,262 Mrd. EUR (Vj. 4,398 Mrd. EUR). Das operative Ergebnis ging um 1,9 Prozent auf 991 Mio. EUR zurück (Vj. 1,010 Mrd. EUR). Zu diesem Rückgang haben vor allem negative Währungskursveränderungen sowie der erwartungsgemäß niedrigere Umsatz- und Ergebnisbeitrag der Engineering Division geführt. Die ersten Auswirkungen der Preisreduzierungen aufgrund staatlicher Ausschreibungen auf den Umsatz im Healthcare-Geschäft in Nordamerika wurden durch die Erstkonsolidierung von American HomePatient kompensiert. Bereinigt um die rein translatorischen Wechselkurseffekte lag der Konzernumsatz 0,3 Prozent unter dem Vorjahr. Das operative Konzernergebnis erhöhte sich währungsbereinigt leicht um 0,6 Prozent.

Die operative Konzernmarge lag mit 23,3 Prozent etwas über dem Vorjahreswert (Vj. 23,0 Prozent).

Die Kosten der umgesetzten Leistungen sind im Berichtszeitraum um 132 Mio. EUR auf 2,720 Mrd. EUR gesunken (Vj. 2,852 Mrd. EUR). Das Bruttoergebnis vom Umsatz lag mit 1,542 Mrd. EUR um 0,3 Prozent unter dem Vorjahr (Vj. 1,546 Mrd. EUR). Die Bruttomarge konnte auf 36,2 Prozent erhöht werden (Vj. 35,2 Prozent).

Das EBIT lag per Ende März mit 530 Mio. EUR leicht über dem Wert des Vorjahres (Vj. 523 Mio. EUR). Das Finanzergebnis belief sich im ersten Quartal auf –89 Mio. EUR (Vj. –98 Mio. EUR). Linde erzielte somit ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 441 Mio. EUR (Vj. 425 Mio. EUR).

Der Ertragsteueraufwand betrug 108 Mio. EUR (Vj. 101 Mio. EUR). Dies entspricht einer Ertragsteuerquote von 24,5 Prozent (Vj. 23,8 Prozent). Nach Abzug des Steueraufwands wies Linde für die ersten drei Monate 2016 ein Ergebnis nach Steuern von 333 Mio. EUR (Vj. 324 Mio. EUR) aus.

Nach Berücksichtigung der Anteile anderer Gesellschafter entfielen 306 Mio. EUR des Ergebnisses nach Steuern auf die Aktionäre der Linde AG (Vj. 300 Mio. EUR). Somit ergab sich ein Ergebnis je Aktie von 1,65 EUR (Vj. 1,62 EUR).