[1] Allgemeine Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der verkürzte Konzernzwischenabschluss der Linde AG zum 30. Juni 2016 wurde in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB) für Zwischenberichterstattung aufgestellt, wie sie gemäß der Verordnung Nr. 1606/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates über die Anwendung internationaler Rechnungslegungsstandards in der Europäischen Union anzuwenden sind.

Die Berichterstattung ist in Euro. Alle Beträge werden in Millionen Euro (Mio. EUR) angegeben, soweit nichts anderes vermerkt ist.

Der verkürzte Konzernzwischenabschluss wurde durch die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft einer prüferischen Durchsicht unterzogen.

Im verkürzten Konzernzwischenabschluss wurden dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie bei der Erstellung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2015 angewendet. Auch in Bezug auf Ermessensentscheidungen und Schätzungen gab es im ersten Halbjahr 2016 keine Änderungen im Vergleich zu den Angaben im Finanzbericht 2015.

Des Weiteren wurde IAS 34 Interim Financial Reporting angewendet. Seit dem 1. Januar 2016 sind folgende Standards verpflichtend anzuwenden:

  • Änderungen an IFRS 11 Gemeinsame Vereinbarungen: Bilanzierung von Erwerben von Anteilen an gemeinschaftlichen Tätigkeiten
  • Änderungen an IAS 16 Sachanlagen und IAS 38 Immaterielle Vermögenswerte: Klarstellung akzeptabler Abschreibungsmethoden
  • Jährliche Verbesserungen an den IFRS (2012–2014)
  • Änderung an IAS 1: Angabeninitiative
  • Änderungen an IAS 19: Leistungsorientierte Pläne: Arbeitnehmerbeiträge
  • Jährliche Verbesserungen an den IFRS (2010–2012)

Folgende Standards wurde vom IASB verabschiedet, jedoch noch nicht in dem verkürzten Konzernzwischenabschluss der Linde Group zum 30. Juni 2016 angewendet, da die Regelungen noch nicht verpflichtend anzuwenden sind:

  • IFRS 16 Leasingverhältnisse (erstmalige Anwendung gemäß IASB auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2019 beginnen)
  • Änderungen an IAS 12: Ansatz von Vermögenswerten aus latenten Steuern für nicht realisierte Verluste (erstmalige Anwendung gemäß IASB auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2017 beginnen)
  • Änderungen an IAS 7: Angabeninitiative (erstmalige Anwendung gemäß IASB auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2017 beginnen)
  • Klarstellungen zu IFRS 15 Erlöse aus Verträgen mit Kunden (erstmalige Anwendung gemäß IASB auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2018 beginnen)
  • Änderungen an IFRS 2 Anteilsbasierte Vergütungen (erstmalige Anwendung gemäß IASB auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2018 beginnen)