[5] Pensionsverpflichtungen

Die versicherungsmathematische Bewertung der Pensionsverpflichtungen basiert auf dem in IAS 19 Employee Benefits (revised 2011) vorgeschriebenen Anwartschaftsbarwertverfahren für Leistungszusagen auf Altersversorgung (Projected Unit Credit Method). Bei diesem Verfahren werden neben den am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften auch künftig zu erwartende Steigerungen von Gehältern und Renten berücksichtigt. Die Berechnung beruht auf versicherungsmathematischen Gutachten. Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden sofort erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst.

Für die Zwischenberichte erfolgt eine qualifizierte Schätzung der Pensionsverpflichtung, basierend auf der Entwicklung der versicherungsmathematischen Parameter sowie unter Berücksichtigung besonderer Effekte des laufenden Quartals.

Zum 31. März 2015 führten Veränderungen hinsichtlich der den Pensionsverpflichtungen zugrunde liegenden Parameter sowie der Marktbewertung des Planvermögens zu einer Verringerung des Eigenkapitals in Höhe von 329 Mio. EUR (nach latenten Steuern) im Vergleich zum 31. Dezember 2014.

Im Berichtszeitraum führten Plankürzungen des leistungsorientierten Pensionsplans in den Niederlanden zu einem Ertrag in Höhe von 13 Mio. EUR, der in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen wurde.