[5] Pensionsverpflichtungen

Die versicherungsmathematische Bewertung der Pensionsverpflichtungen basiert auf dem in IAS 19 Employee Benefits (revised 2011) vorgeschriebenen Anwartschaftsbarwertverfahren für Leistungszusagen auf Altersversorgung (Projected Unit Credit Method). Bei diesem Verfahren werden neben den am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften auch künftig zu erwartende Steigerungen von Gehältern und Renten berücksichtigt. Die Berechnung beruht auf versicherungsmathematischen Gutachten. Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden sofort erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst.

Für die Zwischenberichte erfolgt eine qualifizierte Schätzung der Pensionsverpflichtung, basierend auf der Entwicklung der versicherungsmathematischen Parameter sowie unter Berücksichtigung besonderer Effekte des laufenden Quartals.

Zum 30. September 2015 führten Veränderungen hinsichtlich der den Pensionsverpflichtungen zugrunde liegenden Parameter sowie der Marktbewertung des Planvermögens insgesamt zu einer Verringerung des Eigenkapitals um 158 Mio. EUR (nach latenten Steuern) im Vergleich zum 31. Dezember 2014.

Im Berichtszeitraum führten eine Plankürzung und eine Planabgeltung eines leistungsorientierten Pensionsplans in den Niederlanden zu einem positiven Effekt im operativen Ergebnis in Höhe von insgesamt 42 Mio. EUR. Die Plankürzung und Planabgeltung werden unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen.