Finanzen

Der Cash Flow aus betrieblicher Tätigkeit hat sich im Berichtszeitraum sehr positiv entwickelt und ist im Vergleich zum Vorjahr um 13,8 Prozent auf 594 Mio. EUR (Vj. 522 Mio. EUR) gestiegen. Zu diesem deutlichen Plus hat vor allem ein effizienteres Working Capital-Management beigetragen. Die Veränderung des Working Capital belief sich per Ende März auf −174 Mio. EUR (Vj. −259 Mio. EUR). Die Auszahlungen für Ertragsteuern sanken – im Wesentlichen aufgrund von geringeren Nachzahlungen für Vorjahre – um 34 Mio. EUR auf 105 Mio. EUR (Vj. 139 Mio. EUR).

Die Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen, immaterielle Vermögenswerte und Finanzanlagen blieben mit 502 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (505 Mio. EUR) nahezu unverändert.

Die Auszahlungen für Investitionen in konsolidierte Unternehmen lagen bei 27 Mio. EUR (Vj. 61 Mio. EUR).

Der Erwerb von Wertpapieren führte im Berichtszeitraum zu Auszahlungen in Höhe von 148 Mio. EUR (Vj. Einzahlungen in Höhe von 279 Mio. EUR). Der Cash Flow aus Investitionstätigkeit veränderte sich somit per Ende März um 308 Mio. EUR auf −567 Mio. EUR (Vj. −259 Mio. EUR).

Innerhalb des Cash Flows aus Finanzierungstätigkeit hat sich der Saldo aus der Aufnahme und Tilgung von Krediten von −358 Mio. EUR auf 80 Mio. EUR verbessert. Ebenso haben sich die Nettozinszahlungen von −79 Mio. EUR auf −40 Mio. EUR positiv entwickelt. Der Zahlungsmittelzufluss aus Finanzierungstätigkeit belief sich damit zum Stichtag auf 32 Mio. EUR (Vj. −442 Mio. EUR).

Die Bilanzsumme hat sich zum 31. März 2014 mit 33,047 Mrd. EUR im Vergleich zum 31. Dezember 2013 (32,749 Mrd.) kaum verändert. Dabei haben sich die einzelnen Positionen innerhalb der Bilanz unterschiedlich entwickelt.

Der Geschäfts- oder Firmenwert erhöhte sich im ersten Quartal 2014 um 65 Mio. EUR und betrug zum Stichtag 10,460 Mrd. EUR (31. Dezember 2013: 10,395 Mrd. EUR). Davon betrafen 35 Mio. EUR Währungskurseffekte. Die verbleibenden 30 Mio. EUR entfielen auf Zugänge aufgrund von Akquisitionen.

Die übrigen immateriellen Vermögenswerte, bestehend aus Kundenbeziehungen, Markennamen und sonstigen immateriellen Vermögenswerten, haben sich im Vergleich zum 31. Dezember 2013 von 3,076 Mrd. EUR um 40 Mio. EUR auf 3,036 Mrd. EUR verringert. Dabei standen positiven Währungskurseffekten in Höhe von 14 Mio. EUR und Zugängen in Höhe von 26 Mio. EUR planmäßige Abschreibungseffekte in Höhe von 81 Mio. EUR entgegen.

Der Buchwert der Sachanlagen erreichte zum Stichtag 11,387 Mrd. EUR (31. Dezember 2013: 11,384 Mrd. EUR). Hier standen den Zugängen in Höhe von 369 Mio. EUR planmäßige Abschreibungseffekte in Höhe von 328 Mio. EUR gegenüber.

Innerhalb der kurzfristigen Vermögenswerte sind die Wertpapiere – im Wesentlichen durch Zukäufe – um 148 Mio. EUR auf 318 Mio. EUR gestiegen (31. Dezember 2013: 170 Mio. EUR).

Das Eigenkapital ist gewachsen und betrug per Ende März 13,798 Mrd. EUR (31. Dezember 2013: 13,586 Mrd. EUR). Dazu hat vor allem das Ergebnis nach Steuern in Höhe von 321 Mio. EUR beigetragen. Die Eigenkapitalquote lag zum Stichtag mit 41,8 Prozent etwas über dem Wert zum 31. Dezember 2013 (41,5 Prozent).

Die Rückstellungen für Pensionen und pensionsähnliche Verpflichtungen haben sich zum 31. März 2014 um 50 Mio. EUR auf 1,077 Mrd. EUR (31. Dezember 2013: 1,027 Mrd. EUR) erhöht. Dieser Anstieg ist hauptsächlich auf die Veränderung der versicherungsmathematischen Annahmen zurückzuführen.

Die Nettofinanzschulden ergeben sich aus den Bruttofinanzschulden abzüglich der kurzfristigen Wertpapiere sowie der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente. Sie beliefen sich zum 31. März 2014 auf 8,108 Mrd. EUR und konnten somit im Vergleich zum 31. Dezember 2013 um 121 Mio. EUR reduziert werden. Dies ist im Wesentlichen auf den positiven Cash Flow aus betrieblicher Tätigkeit zurückzuführen.

Die Bruttofinanzschulden sind im Berichtszeitraum um 77 Mio. EUR auf 9,653 Mrd. EUR gestiegen (31. Dezember 2013: 9,577 Mrd. EUR). Von den Bruttofinanzschulden werden 1,198 Mrd. EUR (31. Dezember 2013: 1,161 Mrd. EUR) als kurzfristige Finanzschulden ausgewiesen. Die übrigen Finanzschulden in Höhe von 8,455 Mrd. EUR (31. Dezember 2013: 8,416 Mrd. EUR) – und damit der deutlich überwiegende Teil – haben eine Laufzeit von mehr als einem Jahr und werden entsprechend als langfristige Finanzschulden ausgewiesen.

Unter Berücksichtigung der kurzfristigen Wertpapiere in Höhe von 318 Mio. EUR, der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 1,227 Mrd. EUR sowie der syndizierten Kreditfazilität über 2,5 Mrd. EUR errechnete sich per Ende März 2014 eine zur Verfügung stehende Liquidität in Höhe von 2,846 Mrd. EUR (31. Dezember 2013: 2,687 Mrd. EUR). Die im Juli 2013 abgeschlossene syndizierte Kreditfazilität hat eine Laufzeit von fünf Jahren mit zwei Verlängerungsoptionen um jeweils ein Jahr (vorbehaltlich der Zustimmung der Kreditgeber).

Der dynamische Verschuldungsgrad (Nettofinanzschulden im Verhältnis zu operativem Ergebnis der vergangenen zwölf Monate) blieb mit dem Faktor 2,1 unverändert zu dem Wert zum 31. Dezember 2013. Das sogenannte Gearing (Verhältnis Nettoverschuldung zu Eigenkapital) verbesserte sich im ersten Quartal 2014 auf 58,8 Prozent (31. Dezember 2013: 60,6 Prozent).