Gases Division

Aufgrund ungünstiger Währungskursveränderungen ist der Umsatz der Gases Division per Ende Juni 2014 mit 6,825 Mrd. EUR niedriger ausgefallen als im Vorjahreszeitraum (7,021 Mrd. EUR). Ohne diese Effekte wäre der Umsatz um 3,2 Prozent gestiegen. Auf vergleichbarer Basis, also zusätzlich bereinigt um Verschiebungen bei den Erdgaspreisen, betrug das Umsatzplus im Gasegeschäft 2,7 Prozent. Darüber hinaus sind Preisanpassungen und Neuausschreibungen von Versorgungsverträgen im Produktbereich Healthcare zu berücksichtigen, welche die Umsatzentwicklung erwartungsgemäß beeinträchtigt haben. Unter zusätzlicher Herausrechnung dieser Faktoren hätte sich der Umsatz in der Gases Division um 3,7 Prozent erhöht.

Beim operativen Ergebnis der Gases Division hatte Linde im ersten Halbjahr 2014 einen Rückgang um 2,7 Prozent auf 1,863 Mrd. EUR (Vj. 1,915 Mrd. EUR) zu verzeichnen. Maßgeblich für diese Entwicklung waren ebenfalls die veränderten Währungskursverhältnisse. Bereinigt um diese Einflüsse hätte sich das operative Ergebnis um 2,5 Prozent verbessert.

Die operative Marge im Gasegeschäft erreichte im Berichtszeitraum 27,3 Prozent (Vj. 27,3 Prozent) und blieb damit auf einem hohen Niveau stabil.

In den einzelnen Segmenten der Gases Division ist die Geschäftsentwicklung – den jeweiligen konjunkturellen Rahmenbedingungen entsprechend – unterschiedlich verlaufen.

EMEA (Europa, Mittlerer Osten, Afrika)

Im berichtspflichtigen Segment EMEA, dem größten Absatzmarkt von Linde, lag der Umsatz per Ende Juni 2014 mit 2,978 Mrd. EUR etwas unter der Marke des Vorjahres (3,046 Mrd. EUR). Auf vergleichbarer Basis entspricht dies einem leichten Umsatzplus von 0,5 Prozent. Das operative Ergebnis verbesserte sich auf 889 Mio. EUR (Vj. 876 Mio. EUR). Die operative Marge im Segment EMEA ist auf 29,9 Prozent (Vj. 28,8 Prozent) gestiegen. Dazu trugen auch Erlöse aus dem Verkauf von langfristigen Vermögenswerten bei.

In nahezu der gesamten Region EMEA entwickelte sich das On-site-Geschäft positiv. So erzielte Linde in diesem Bereich vor allem in Großbritannien und im Mittleren Osten überdurchschnittliche Wachstumsraten. In Kontinentaleuropa wurde der Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr hingegen durch den reparaturbedingten Stillstand einer Wasserstoff-Anlage in Italien vorübergehend beeinträchtigt.

Vor dem Hintergrund des nach wie vor verhaltenen Wirtschaftswachstums in der Eurozone lagen die Umsätze im Geschäft mit Flaschen- und Flüssiggasen in dieser Region geringfügig über dem Niveau des Vorjahres. In Afrika wurde die Geschäftsentwicklung durch das im Zuge von Streiks schwächere wirtschaftliche Umfeld in Südafrika beeinflusst.

Im Produktbereich Healthcare wurde eine Reihe von Versorgungsverträgen neu ausgeschrieben, welche die Homecare-Aktivitäten betrafen, die Linde im April 2012 von Air Products übernommen hatte. Im Zuge der damit verbundenen Neuordnung von Versorgungsgebieten blieb der Umsatz im Healthcare-Geschäft im Segment EMEA erwartungsgemäß etwas unter dem Vorjahr. Wie im Kaufvertrag mit Air Products vereinbart worden war, erhält Linde im dritten Quartal 2014 dafür eine entsprechende Kompensationszahlung.

Im On-site-Geschäft profitierte Linde im Berichtszeitraum vom Hochlauf neuer Anlagen, vor allem in Osteuropa. So haben die Luftzerlegungs-Anlagen in Kaluga und Dscherschinsk (beide Russland), die im Auftrag von ZAO KNPEMZ bzw. SIBUR errichtet worden waren, ihre volle Produktionskapazität erreicht. Gleiches gilt für die Luftzerlegungs-Anlage in Temirtau (Kasachstan), die Linde im März 2013 zur Versorgung von ArcelorMittal in Betrieb genommen hatte.

In Ploiesti (Rumänien) nahm im zweiten Quartal 2014 eine Synthesegas-Anlage ihre Produktion auf, die Linde im Auftrag von OMV errichtet hatte. Linde versorgt aus der Anlage eine OMV-Raffinerie mit Wasserstoff und Kohlenmonoxid.

Ebenfalls im zweiten Quartal startete Linde den Betrieb einer Luftzerlegungs-Anlage in Mo i Rana (Norwegen). Von diesem Standort aus versorgt Linde das Stahlunternehmen Celsa und liefert zudem Produkte für den regionalen Markt.

Linde baut das On-site-Geschäft in der Region EMEA weiter aus und hat im zweiten Quartal 2014 mit dem finnischen Mineralölunternehmen Neste Oil einen langfristigen Vertrag zur Wasserstoffversorgung geschlossen. Die Vereinbarung umfasst den Bau einer neuen Wasserstoff-Anlage für die Raffinerie von Neste Oil in Porvoo (Finnland). Die beiderseitigen Investitionen betragen insgesamt rund 100 Mio. EUR. Die Engineering Division von Linde verantwortet die Errichtung der Anlage, die im Jahr 2016 ihre Produktion starten soll. Siehe Engineering Division. Mit diesem Projekt stärkt Linde seine Marktposition im Bereich der Wasserstoffversorgung für den Raffineriesektor weiter.

Erst im Februar 2014 hatte das Unternehmen mit Nynas AB, einem der Weltmarktführer für naphthenische Spezialöle (NSPs) und Bitumen, einen langfristigen Vertrag zur On-site-Versorgung mit Wasserstoff am Nynas-Raffineriestandort Hamburg unterzeichnet. Zu diesem Zweck wird die Engineering Division des Linde Konzerns eine neue Dampfreformer-Anlage errichten; die damit verbundenen Investitionen der Gases Division belaufen sich auf rund 30 Mio. EUR. NSPs werden unter anderem bei der Reifenherstellung, bei Transformatoren, für Druckertinte, Industriegummi und Schmierstoffe verwendet. Die neue Wasserstoff-Anlage soll im vierten Quartal 2015 ihre Produktion aufnehmen und von Linde betrieben werden. Mit einer Kapazität von 400.000 Normkubikmeter Wasserstoff pro Tag wird sie auch die Versorgung weiterer Kunden im Hamburger Hafen ermöglichen.

Im zukunftsträchtigen Geschäft mit verflüssigtem Erdgas (LNG – Liquefied Natural Gas) hat Linde im Berichtszeitraum ebenfalls Fortschritte erzielt. Beispielsweise nahm das Unternehmen in Avonmouth bei Bristol (Großbritannien) eine neue Tankstation für LNG in Betrieb. Auftraggeber war hier die britische Supermarktkette Asda, die sich das Ziel gesetzt hat, die Emissionen ihrer Transportflotte bis 2015 um 60 Prozent zu senken. Die neue Tankstation versorgt 50 bivalente (LNG- und Diesel-betriebene) Lkw von Asda.

Am Standort Coega (Südafrika) hat Linde im ersten Quartal 2014 mit dem Bau einer neuen Luftzerlegungs-Anlage begonnen. Aus der neuen Anlage, die 150 Tonnen Flüssiggase pro Tag produzieren soll, wird das Unternehmen seine Kunden in der Region Eastern Cape mit Industrie- und medizinischen Gasen versorgen. Linde trägt mit diesem Projekt, dessen Investitionssumme 20 Mio. EUR beträgt, der gestiegenen Nachfrage in diesem Gebiet Rechnung. Die Fertigstellung der Anlage ist für das erste Quartal 2015 vorgesehen.

Asien/Pazifik

Im berichtspflichtigen Segment Asien/Pazifik wurde die Geschäftsentwicklung vor allem von ungünstigen Währungskurseffekten gebremst. In der Region Südpazifik haben zudem das unverändert schwache wirtschaftliche Umfeld in der verarbeitenden Industrie und rückläufige Investitionen in der Bergbauindustrie das Wachstum beeinträchtigt.

Unter diesen Rahmenbedingungen erreichte der Umsatz per Ende Juni 2014 im Segment Asien/Pazifik 1,816 Mrd. EUR und lag damit um 4,3 Prozent unter dem Vorjahreswert (1,897 Mrd. EUR). Auf vergleichbarer Basis ist der Umsatz hingegen um 5,4 Prozent gestiegen.

Das operative Ergebnis sank um 4,2 Prozent auf 476 Mio. EUR (Vj. 497 Mio. EUR). Die operative Marge blieb mit 26,2 Prozent (Vj. 26,2 Prozent) stabil. Damit ist es Linde auch in dieser Region gelungen, eine hohe Profitabilität zu wahren.

Innerhalb des Segments Asien/Pazifik hat sich das Geschäft in der Region Greater China am besten entwickelt. Gestützt durch Volumensteigerungen in allen Produktbereichen konnte Linde hier ein zweistelliges Umsatzplus verzeichnen. Im Zuge des Hochlaufs von Anlagen wuchs der Umsatz im On-site-Geschäft besonders deutlich. So erreichten im ersten Quartal 2014 zum Beispiel die Anlagen zur Versorgung von Samsung Electronics im Industriepark Suzhou (Ostchina) ebenso ihre volle Produktionskapazität wie die Wasserstoff- und Synthesegas-Anlage, die Linde für Bayer in Caojing errichtet hatte, sowie die Wasserstoff-Anlage im Jilin Chemical Industrial Park. An diesem Chemieverbundstandort beliefert Linde mehrere Kunden mit hochreinem Wasserstoff. Hierzu zählen die Produktionsstätten von Evonik Industries und Jishen.

Im Vergleich zur Region Greater China fiel die Nachfrage in Süd- und Ostasien im Berichtszeitraum verhaltener aus.

In Indien arbeiten zwei neue Luftzerlegungs-Anlagen, die Linde am Standort Rourkela in Betrieb genommen hatte, seit dem ersten Quartal 2014 mit voller Produktionsleistung. Das Unternehmen versorgt aus diesen Anlagen den Stahlhersteller Steel Authority of India (SAIL) mit Industriegasen. In Map Ta Phut (Thailand) ist im zweiten Quartal eine Anlage zur Produktion von Flüssig-CO2 angelaufen. Linde beliefert mit diesem Produkt den regionalen Markt.

Im Raum Südpazifik war der Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr 2014 wie bereits in den Vorquartalen von einer Nachfragezurückhaltung geprägt. Hier entwickelte sich die Wirtschaft außerhalb des Dienstleistungssektors weiterhin schwach.

Im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2014 hat Linde in Marsden Point (Neuseeland) mit dem Bau einer CO2-Aufbereitungs- und Verflüssigungs-Anlage begonnen. Das CO2 entsteht als Nebenprodukt der Raffinerie, die das Mineralölunternehmen Refining NZ an diesem Standort betreibt. Linde wird mit dem gereinigten CO2 vor allem Kunden aus der Lebensmittelindustrie, der Papierindustrie und der Düngemittelindustrie versorgen. Das Investitionsvolumen für die neue Anlage beträgt umgerechnet etwa 30 Mio. EUR. Erst zu Beginn des Jahres hatte Linde in Neuseeland am Standort Glenbrook eine neue Luftzerlegungs-Anlage in Betrieb genommen. Linde bedient aus der Anlage das Stahlunternehmen New Zealand Steel und darüber hinaus den regionalen Markt. Die Investitionen für dieses Projekt beliefen sich auf umgerechnet rund 50 Mio. EUR.

Amerika

Im berichtspflichtigen Segment Amerika erzielte Linde im ersten Halbjahr 2014 einen Umsatz von 2,095 Mrd. EUR und konnte damit – bedingt durch ungünstige Wechselkursverhältnisse – nicht ganz den Wert des Vorjahres (2,137 Mrd. EUR) erreichen. Auf vergleichbarer Basis ergab sich ein Umsatzplus von 3,8 Prozent.

Das operative Ergebnis verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 8,1 Prozent auf 498 Mio. EUR (Vj. 542 Mio. EUR). Die operative Marge sank somit auf 23,8 Prozent (Vj. 25,4 Prozent).

Bei dieser Entwicklung sind verschiedene Einflussfaktoren zu berücksichtigen: So führten die im zweiten Halbjahr 2013 eingeleiteten staatlichen Ausschreibungen im Healthcare-Geschäft in Nordamerika zu Preisreduzierungen, welche den Umsatz und das Ergebnis in diesem Segment erwartungsgemäß beeinträchtigt haben. Linde hatte bereits im Vorfeld damit begonnen, seine Kostenstrukturen entsprechend anzupassen, und daraus im Verlauf des ersten Halbjahres verstärkt positive Effekte verzeichnen können.

Darüber hinaus belasteten höhere Erdgaspreise in Nordamerika sowie die in einigen Ländern Südamerikas herrschende Inflation die operative Marge. Zusätzlich gilt es zu beachten, dass die Regierung von Venezuela im Berichtszeitraum ein neues Wechselkurssystem mit deutlich veränderten Währungskursen eingeführt hat. Durch die Anwendung des neuen Systems zum 1. April 2014 ergaben sich für Linde Währungskurseffekte, die unter anderem den Umsatz und das operative Ergebnis im Segment Amerika beeinflusst haben. So wäre der Umsatz für das berichtspflichtige Segment Amerika unter Anwendung des bisher gültigen staatlich fixierten Wechselkurses von 6,3 Bolivares pro US-Dollar im Berichtszeitraum um 27 Mio. EUR höher ausgefallen.

Ein Ertrag in Höhe von 26 Mio. EUR, den Linde im ersten Quartal von einem operativen Beteiligungsunternehmen erhalten hatte, wirkte sich positiv auf das Ergebnis im Segment Amerika aus.

In Nordamerika konnte Linde insbesondere im Produktbereich Flüssiggase Zuwächse verzeichnen. Im Markt für Elektronikgase erzielte das Unternehmen ebenfalls Umsatzsteigerungen.

Linde baut sein On-site-Geschäft mit Raffinerien in Nordamerika aus und hat im zweiten Quartal 2014 einen neuen Versorgungsvertrag mit Lima Refining (Lima/Ohio, USA) geschlossen. Im Rahmen der Vereinbarung wird Linde eine weitere Wasserstoff-Anlage errichten, bestehende Einrichtungen modernisieren und damit seine Kapazitäten zur Produktion von Wasserstoff am Standort Lima erhöhen. Es ist bereits die dritte Anlage dieser Art, die Linde in Lima erstellt. Der Betriebsstart ist für 2016 vorgesehen. Das neue Projekt ist mit Investitionen in Höhe von gut 70 Mio. EUR verbunden. Lima Refining ist ein Tochterunternehmen von Husky Energy, eines der größten Energieunternehmen Kanadas.

In Delta, ebenfalls in Ohio, nahm Linde im zweiten Quartal 2014 einen neuen Stickstoffverflüssiger in Betrieb, der die bestehende Luftzerlegungs-Anlage am Standort ergänzt. Das Unternehmen trägt damit der wachsenden Nachfrage in der Region Ohio und in den angrenzenden Märkten des Mittleren Westens Rechnung. In Lewisville (Texas, USA) startete ebenfalls im zweiten Quartal eine Luftzerlegungs-Anlage von Linde ihre Produktion. Das Unternehmen bedient von dort aus regionale Kunden mit Industriegasen.

In Hammond (Indiana, USA) hatte Linde im ersten Quartal eine Produktionsanlage für Spezialgase eröffnet. Aus der neuen Produktionsstätte, die eine bestehende Anlage für Industrie- und medizinische Gase komplettiert, werden unter anderem Kunden aus den Bereichen Lebensmittel, Pharmazie und Biotechnologie sowie Laboratorien und Universitäten versorgt. Mit der Erweiterung des Standorts in Hammond bestätigt das Unternehmen seine Strategie, den unterschiedlichsten Endkunden ein möglichst breites Portfolio qualitativ hochwertiger Produkte anbieten zu können.

In den einzelnen Ländern Südamerikas haben sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Verlauf des ersten Halbjahres nicht verbessert. In den meisten Staaten der Region wird die Konjunktur nach wie vor von einer hohen Inflation und niedrigem Wachstum geprägt. Dieses Umfeld hat auch die Geschäftsentwicklung von Linde gebremst, insbesondere in den Bereichen Flaschen- und Flüssiggase.

Im Berichtszeitraum nahm Linde in Curitiba (Brasilien) eine Luftzerlegungs-Anlage in Betrieb. Von diesem Standort aus beliefert das Unternehmen Kunden aus unterschiedlichsten Branchen mit gasförmigen und Flüssigprodukten.

In Guayaquil (Ecuador) hat im zweiten Quartal 2014 eine Luftzerlegungs- und Druckadsorptions-Anlage von Linde ihre Produktion aufgenommen. Aus dieser Anlage versorgt Linde den Stahlhersteller Andec Steel und bedient darüber hinaus den regionalen Markt mit Industriegasen.

Produktbereiche

Wie in der Erläuterung zu den berichtspflichtigen Segmenten beschrieben, haben sich die einzelnen Produktbereiche der Gases Division unterschiedlich entwickelt. Im On-site-Geschäft – bei der Vor-Ort-Versorgung von Großkunden – konnte Linde den Umsatz im ersten Halbjahr 2014 auf vergleichbarer Basis um 4,5 Prozent auf 1,823 Mrd. EUR (Vj. 1,744 Mrd. EUR) erhöhen und damit erneut den größten Zuwachs erzielen.

Im Produktbereich Flüssiggase ist der Umsatz auf vergleichbarer Basis um 4,3 Prozent auf 1,609 Mrd. EUR (Vj. 1,542 Mrd. EUR) gestiegen. Bei Flaschengasen lag der Umsatz mit 1,913 Mrd. EUR auf vergleichbarer Basis um 0,6 Prozent über dem Vorjahresniveau (1,901 Mrd. EUR). Linde konnte im Geschäft mit Flüssig- und Flaschengasen vor allem gegen Ende des Berichtszeitraums positive Tendenzen verzeichnen.

Im Produktbereich Healthcare erreichte der Umsatz per Ende Juni 1,480 Mrd. EUR. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (1,458 Mrd. EUR) entspricht dies einem Plus von 1,5 Prozent. Hier hat die Neuausschreibung von Versorgungsverträgen die Entwicklung gebremst. Die damit verbundene Neuordnung von Versorgungsgebieten betraf in Europa die Homecare-Aktivitäten, die Linde im April 2012 von Air Products übernommen hatte. Wie im Kaufvertrag mit Air Products vereinbart worden war, erhält Linde dafür im dritten Quartal 2014 eine entsprechende Kompensationszahlung. In Nordamerika führten die im zweiten Halbjahr 2013 eingeleiteten staatlichen Ausschreibungen zu Preisreduzierungen im Healthcare-Markt. Bereinigt um diese Einflussfaktoren wäre das Healthcare-Geschäft von Linde im ersten Halbjahr 2014 um 6,0 Prozent gewachsen.

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Umsatz und operatives Ergebnis der Gases Division nach berichtspflichtigen Segmenten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Januar bis Juni 2014

 

Januar bis Juni 2013

in Mio. €

 

Umsatz

 

Operatives
Ergebnis

 

Operative Marge in Prozent

 

Umsatz

 

Operatives
Ergebnis

 

Operative Marge in Prozent

EMEA

 

2.978

 

889

 

29,9

 

3.046

 

876

 

28,8

Asien/Pazifik

 

1.816

 

476

 

26,2

 

1.897

 

497

 

26,2

Amerika

 

2.095

 

498

 

23,8

 

2.137

 

542

 

25,4

Konsolidierung

 

−64

 

 

 

−59

 

 

Gases Division

 

6.825

 

1.863

 

27,3

 

7.021

 

1.915

 

27,3

  (XLS:) Download

Umsatz und operatives Ergebnis der Gases Division nach berichtspflichtigen Segmenten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2. Quartal 2014

 

2. Quartal 2013

in Mio. €

 

Umsatz

 

Operatives
Ergebnis

 

Operative Marge in Prozent

 

Umsatz

 

Operatives
Ergebnis

 

Operative Marge in Prozent

EMEA

 

1.511

 

460

 

30,4

 

1.549

 

446

 

28,8

Asien/Pazifik

 

946

 

252

 

26,6

 

971

 

257

 

26,5

Amerika

 

1.035

 

238

 

23,0

 

1.083

 

270

 

24,9

Konsolidierung

 

−34

 

 

 

−30

 

 

Gases Division

 

3.458

 

950

 

27,5

 

3.573

 

973

 

27,2