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Konzernergebnis

Der Technologiekonzern The Linde Group hat im ersten Halbjahr 2012 seine positive Geschäftsentwicklung fortgesetzt und per Ende Juni bei Konzernumsatz und operativem Konzernergebnis erneut Steigerungsraten erzielt.

In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres ist der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,9 Prozent auf 7,174 Mrd. EUR (Vj. 6,774 Mrd. EUR) gewachsen. Bereinigt um Währungskurseffekte entspricht dies einem Umsatzplus von 2,3 Prozent. Der beteiligungsproportionale Umsatz aus Joint Ventures, der nicht im Konzernumsatz ausgewiesen wird, erreichte 252 Mio. EUR (Vj. 218 Mio. EUR).

Auch im ersten Halbjahr 2012 hat Linde das ganzheitliche Konzept zur nachhaltigen Prozessoptimierung und Produktivitätssteigerung (HPO = High Performance Organisation) konsequent umgesetzt und das operative Konzernergebnis um 6,2 Prozent auf 1,655 Mrd. EUR (Vj. 1,559 Mrd. EUR) verbessert. Das Unternehmen konnte seine Ertragskraft weiter festigen und hat die operative Konzernmarge im ersten Halbjahr 2012 leicht auf 23,1 Prozent (Vj. 23,0 Prozent) erhöht.

Das Finanzergebnis belief sich per Ende Juni auf –163 Mio. EUR (Vj. –126 Mio. EUR). Beim Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum ist ein einmaliger im ersten Quartal 2011 erfasster Ertrag von 30 Mio. EUR zu berücksichtigen, der aus der Tilgung eines Darlehens aus dem Verkauf von BOC Edwards im Jahr 2007 stammte.

Das Ergebnis vor Steuern erreichte 810 Mio. EUR und lag damit um 2,3 Prozent über dem Vorjahreswert (792 Mio. EUR). Das Ergebnis nach Steuern verbesserte sich um 5,5 Prozent auf 631 Mio. EUR (Vj. 598 Mio. EUR). Der Ertragsteueraufwand sank von 194 Mio. EUR im ersten Halbjahr 2011 auf 179 Mio. EUR im Berichtszeitraum. Bei dieser Entwicklung sind zwei Einmaleffekte zu berücksichtigen: Zum einen hat Linde Steuerrückstellungen aufgrund der Beendigung einer Betriebsprüfung und einer Festsetzungsverjährung aufgelöst. Zum anderen wirkte sich die Anpassung passiver latenter Steuern aufgrund des gesunkenen Steuersatzes in Großbritannien positiv aus.

Nach Berücksichtigung der Anteile anderer Gesellschafter entfielen 591 Mio. EUR des Ergebnisses nach Steuern auf die Aktionäre der Linde AG (Vj. 566 Mio. EUR). Das Ergebnis je Aktie stieg somit um 3,9 Prozent auf 3,45 EUR (Vj. 3,32 EUR). Auf angepasster Basis, also bereinigt um die Auswirkungen der Kaufpreisallokation im Zuge der BOC-Übernahme, entspricht dies einem Ergebnis je Aktie von 3,91 EUR (Vj. 3,79 EUR).

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