3 von 11 

Konzernergebnis

Der Technologiekonzern The Linde Group hat im dritten Quartal 2012 seine stabile Geschäftsentwicklung fortgesetzt und per Ende September bei Konzernumsatz und operativem Konzernergebnis erneut Steigerungsraten erzielt.

In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres ist der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,4 Prozent auf 11,063 Mrd. EUR (Vj. 10,209 Mrd. EUR) gewachsen. Bereinigt um Währungskurseffekte entspricht dies einem Plus von 3,8 Prozent. Mit einem Umsatzanteil von 231 Mio. EUR hat erstmals auch das US-Homecare-Unternehmen Lincare, dessen Übernahme Linde im August 2012 abschließen konnte, zu dieser positiven Entwicklung beigetragen. Mit der Akquisition von Lincare hat Linde den nächsten großen Schritt auf einem zukunftsträchtigen Geschäftsfeld vollzogen. Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung ist der globale Megatrend Gesundheit ein Wachstumsmarkt, an dem Linde nun noch stärker partizipieren wird.

Der beteiligungsproportionale Umsatz aus Joint Ventures, der nicht im Konzernumsatz ausgewiesen wird, erreichte 392 Mio. EUR (Vj. 331 Mio. EUR).

Auch in den ersten neun Monaten des Jahres 2012 hat Linde das ganzheitliche Konzept zur nachhaltigen Prozessoptimierung und Produktivitätssteigerung (HPO = High Performance Organisation) konsequent umgesetzt und das operative Konzernergebnis um 8,5 Prozent auf 2,563 Mrd. EUR (Vj. 2,363 Mrd. EUR) verbessert. Das Unternehmen konnte seine Ertragskraft weiter auf hohem Niveau festigen und hat die operative Konzernmarge leicht auf 23,2 Prozent (Vj. 23,1 Prozent) erhöht. Linde wird seine Maßnahmen zur stetigen Effizienzverbesserung weiter fortsetzen. Damit schafft das Unternehmen gute Voraussetzungen, um seine hohe Profitabilität auch in einem anspruchsvollen gesamtwirtschaftlichen Umfeld abzusichern.

Das Finanzergebnis belief sich per Ende September auf –240 Mio. EUR (Vj. –215 Mio. EUR). Beim Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum ist ein einmaliger im ersten Quartal 2011 erfasster Ertrag von 30 Mio. EUR zu berücksichtigen, der aus der Tilgung eines Darlehens aus dem Verkauf von BOC Edwards im Jahr 2007 stammte.

Das Ergebnis vor Steuern erreichte 1,227 Mrd. EUR und lag damit um 3,6 Prozent über dem Vorjahreswert (1,184 Mrd. EUR). Das Ergebnis nach Steuern verbesserte sich um 6,1 Prozent auf 958 Mio. EUR (Vj. 903 Mio. EUR). Der Ertragsteueraufwand sank von 281 Mio. EUR in den ersten neun Monaten 2011 auf 269 Mio. EUR im Berichtszeitraum. Bei dieser Entwicklung sind zwei Einmaleffekte zu berücksichtigen: Zum einen hat Linde Steuerrückstellungen aufgrund der Beendigung einer Betriebsprüfung und einer Festsetzungsverjährung aufgelöst. Zum anderen wirkte sich die Anpassung passiver latenter Steuern aufgrund des gesunkenen Steuersatzes in Großbritannien positiv aus.

Nach Berücksichtigung der Anteile anderer Gesellschafter entfielen 904 Mio. EUR des Ergebnisses nach Steuern auf die Aktionäre der Linde AG (Vj. 856 Mio. EUR). Das Ergebnis je Aktie erreichte somit 5,15 EUR (Vj. 5,02 EUR). Beim Vergleich mit dem Vorjahr ist die Kapitalerhöhung in Höhe von rund 1,4 Mrd. EUR zu beachten, die Linde im Juli 2012 zur Refinanzierung der Lincare-Akquisition durchgeführt hat. Im Zuge der Kapitalerhöhung ist die Zahl der Aktien gestiegen.

Auf angepasster Basis, also bereinigt um die Auswirkungen der Kaufpreisallokation im Zuge der BOC-Übernahme, betrug das Ergebnis je Aktie 5,80 EUR (Vj. 5,68 EUR).

Seite drucken
Download

Kontakt

Investor Relations
Tel 089.35757-1321
Fax 089.35757-1398
© The Linde Group 2012