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Konzernergebnis

Der Technologiekonzern The Linde Group hat in allen Geschäftsbereichen an die positive Entwicklung des Jahres 2010 angeknüpft und ist gut in das neue Geschäftsjahr gestartet.

In den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2011 hat das Unternehmen sowohl beim Konzernumsatz als auch beim operativen Konzernergebnis deutliche Steigerungsraten erzielt. Im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres ist der Konzernumsatz um 14,9 Prozent auf 3,325 Mrd. EUR (Vj. 2,894 Mrd. EUR) gewachsen. Bereinigt um Währungskurseffekte entspricht dies einem Umsatzplus von 10,6 Prozent. Der beteiligungsproportionale Umsatz aus Joint Ventures, der gemäß den Bilanzierungsvorschriften nicht im Konzernumsatz ausgewiesen wird, erreichte im Berichtszeitraum 92 Mio. EUR (Vj. 84 Mio. EUR).

Linde hat seine Ertragskraft weiter gestärkt und das operative Konzernergebnis im Berichtszeitraum um 18,7 Prozent auf 761 Mio. EUR (Vj. 641 Mio. EUR) verbessert. Das Ergebnis hat sich damit im Verhältnis zum Umsatz erneut überproportional gut entwickelt. Dazu hat auch ein Ertrag in Höhe von 16 Mio. EUR aus der Anpassung der Pensionspläne in Großbritannien beigetragen. Dieser einmalige Ertrag wurde im operativen Ergebnis innerhalb der Corporate Aktivitäten erfasst. Die operative Konzernmarge betrug 22,9 Prozent und lag um 80 Basispunkte über dem Vorjahreswert (22,1 Prozent).

Die deutliche Verbesserung der Profitabilität unterstreicht, dass Linde bei der konsequenten Umsetzung von HPO (High Performance Organisation), dem ganzheitlichen Konzept zur nachhaltigen Prozessoptimierung und Produktivitätssteigerung, stetig weiter vorankommt.

Das Finanzergebnis verbesserte sich von –68 Mio. EUR im Vorjahr auf –49 Mio. EUR per Ende März. Hierbei ist ein Ertrag in Höhe von 30 Mio. EUR zu berücksichtigen, der aus der vorzeitigen Tilgung eines Darlehens aus dem Verkauf von BOC Edwards im Jahr 2007 stammt.

Das Ergebnis vor Steuern erreichte 397 Mio. EUR und übertraf damit den Vorjahreswert (283 Mio. EUR) deutlich um 40,3 Prozent. Das Ergebnis nach Steuern verbesserte sich um 42,3 Prozent auf 303 Mio. EUR (Vj. 213 Mio. EUR). Nach Berücksichtigung der Anteile anderer Gesellschafter entfielen davon 284 Mio. EUR auf die Aktionäre der Linde AG (Vj. 198 Mio. EUR). Das Ergebnis je Aktie stieg somit um 42,7 Prozent auf 1,67 EUR (Vj. 1,17 EUR). Auf angepasster Basis, also bereinigt um die Auswirkungen der Kaufpreisallokation im Zuge der BOC-Übernahme, entspricht dies einem Ergebnis je Aktie von 1,88 EUR (Vj. 1,41 EUR).

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