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[4] Pensionsverpflichtungen

Die versicherungsmathematische Bewertung der Pensionsverpflichtungen basiert auf dem in IAS 19 Employee Benefits vorgeschriebenen Anwartschaftsbarwertverfahren für Leistungszusagen auf Altersversorgung (Projected Unit Credit Method). Bei diesem Verfahren werden neben den am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften auch künftig zu erwartende Steigerungen von Gehältern und Renten berücksichtigt. Die Berechnung beruht auf versicherungsmathematischen Gutachten. Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden sofort erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst.

In den Quartalsfinanzberichten erfolgt eine qualifizierte Schätzung der Pensionsverpflichtung, basierend auf der Entwicklung der versicherungsmathematischen Parameter sowie unter Berücksichtigung besonderer Effekte des laufenden Quartals.

Zum 31. März 2011 führten Veränderungen hinsichtlich der den Pensionsverpflichtungen zugrunde liegenden Parameter sowie der Marktbewertung des Planvermögens zu einer Minderung des Eigenkapitals in Höhe von 22 Mio. EUR (nach latenten Steuern). Im Berichtszeitraum wurden zudem einige Änderungen an den Bedingungen des Pensionsplans in Großbritannien vorgenommen. Diese Änderungen umfassen im Wesentlichen die Anhebung der Mitgliederbeiträge sowie eine Beschränkung des pensionsfähigen Einkommens und der Berücksichtigung von Inflation in Bezug auf die Rentenansprüche. Aufgrund dieser Anpassungen wurde im ersten Quartal ein Ertrag aus einem negativen nachzuverrechnenden Dienstzeitaufwand von Pensionsplänen in Höhe von 16 Mio. EUR im operativen Ergebnis innerhalb der Corporate Aktivitäten erfasst. Darüber hinaus wird der laufende Dienstzeitaufwand für diesen Pensionsplan ab dem zweiten Quartal geringer als in den Vorquartalen ausfallen. Diese Maßnahmen dienen der Sicherstellung der langfristigen finanziellen Tragfähigkeit des Pensionsplans.

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