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[2] Änderungen im Konsolidierungskreis

In den verkürzten Konzernzwischenabschluss werden neben der Linde AG alle Unternehmen einbezogen, über die die Linde AG direkt oder indirekt die Beherrschung im Sinne der Bestimmung der Finanz- und Geschäftspolitik ausübt.

Die Zusammensetzung der im verkürzten Konzernzwischenabschluss erfassten Unternehmen der Linde Group ergibt sich aus folgender Aufstellung:

Änderungen im Konsolidierungskreis

 

 

Stand
31.12.2010

 

Zugänge

 

Abgänge

 

Stand
30.09.2011

Konsolidierte Tochterunternehmen

 

496

 

4

 

7

 

493

davon Inland

 

23

 

 

1

 

22

davon Ausland

 

473

 

4

 

6

 

471

Nach der Equity-Methode bewertete Gesellschaften

 

49

 

5

 

1

 

53

davon Inland

 

 

 

 

davon Ausland

 

49

 

5

 

1

 

53

Mit Wirkung zum 31. Januar 2011 wurden die Anteile an Uraltech Gas, Russland, um 22 Prozent auf nunmehr 72 Prozent aufgestockt. Damit wird die Gesellschaft ab diesem Zeitpunkt konsolidiert und dem operativen Segment EMEA zugeordnet. Der Kaufpreis für die erworbenen Anteile betrug 5 Mio. EUR und wurde in bar entrichtet. Die vorläufige Kaufpreisallokation führte zu einem Unterschiedsbetrag von 5 Mio. EUR, der nach Aufdeckung der stillen Reserven – im Wesentlichen auf das Sachanlagevermögen – zu einem vorläufigen Goodwill von 2 Mio. EUR geführt hat. Von dem Wahlrecht zur Aufdeckung eines Geschäfts- oder Firmenwertes, auch bezogen auf die Anteile anderer Gesellschafter, wurde nicht Gebrauch gemacht. Der bilanzierte Geschäfts- oder Firmenwert ist steuerlich nicht abzugsfähig.

Am 16. August 2011 hat die Linde Group 51 Prozent der Anteile an dem Joint Venture Eastern Oxygen Industries Sdn. Bhd. (EOX), Malaysia, erworben. Durch den Erwerb der Anteile von der BNDM Incorporated Holdings Sdn. Bhd. hat Linde seinen Anteilsbesitz von 49 Prozent auf 100 Prozent aufgestockt. 80 Prozent des Kaufpreises in Höhe von 23 Mio. EUR wurden in bar entrichtet, der verbleibende Kaufpreis wird über die kommenden vier Jahre gezahlt. Die ausstehenden Zahlungen wurden abgezinst im Kaufpreisbetrag erfasst. Die Gesellschaft wird seit dem Akquisitionszeitpunkt als Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der Linde Group einbezogen und ist dem Segment Asien/Pazifik zugeordnet. Aufgrund der zeitlichen Nähe der Akquisition zum Abschlussstichtag ist die Kaufpreisallokation als vorläufig zu betrachten. Der vorläufige Überschuss des Kaufpreises inklusive der neubewerteten bereits gehaltenen Anteile über das erworbene Eigenkapital vor Durchführung einer Kaufpreisallokation beträgt 32 Mio. EUR. Der Kaufpreisüberschuss besteht im Wesentlichen aus Goodwill, Kundenbeziehungen und stillen Reserven im Sachanlagevermögen. Der Anteilskauf führte zu einer Neubewertung der bestehenden Eigenkapitalanteile (49 Prozent) mit einem vorläufigen beizulegenden Zeitwert von 22 Mio. EUR. Hieraus wurden 3 Mio. EUR als Verluste im Finanzergebnis erfasst.

Im Berichtszeitraum wurden weitere Anteile an der Tochtergesellschaft Abelló Linde S.A., Barcelona, Spanien, von anderen Gesellschaften erworben. Damit wurde der Anteil an der Gesellschaft um 5 Prozent auf 85 Prozent erhöht und ein Kaufpreis von 10 Mio. EUR bezahlt. Der Unterschied zwischen dem bilanzierten Anteil anderer Gesellschafter im Eigenkapital und dem Kaufpreis wurde mit den Gewinnrücklagen verrechnet (4 Mio. EUR).

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