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Konzernergebnis

Der Technologiekonzern The Linde Group ist gut in das neue Geschäftsjahr gestartet und hat bei Umsatz und operativem Ergebnis deutliche Steigerungsraten erzielt. Im ersten Quartal 2010 erhöhte sich der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,4 Prozent auf 2,894 Mrd. EUR (Vj. 2,695 Mrd. EUR). Bereinigt um Währungskurseffekte lag das Umsatzplus bei 3,9 Prozent.

Das Unternehmen hat seine Ertragskraft weiter gestärkt und das operative Konzernergebnis per Ende März – überproportional zum Umsatz – um 19,1 Prozent auf 641 Mio. EUR (Vj. 538 Mio. EUR) verbessert. Die operative Konzernmarge ist somit um 210 Basispunkte auf 22,1 Prozent (Vj. 20,0 Prozent) gestiegen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass im Vorjahresquartal 20 Mio. EUR für Restrukturierungsaufwendungen erfasst wurden.

Linde hat insbesondere zum Ende des ersten Quartals eine Belebung der Nachfrage verspürt und zudem verstärkt von den positiven Effekten aus HPO profitiert. HPO (High Performance Organisation) ist ein ganzheitliches Konzept zur nachhaltigen Prozessoptimierung und Effizienzsteigerung.

Das Finanzergebnis verbesserte sich per Ende März von –79 Mio. EUR auf –68 Mio. EUR. Diese Entwicklung resultiert vor allem aus der im Jahresvergleich niedrigeren Nettoverschuldung.

Das Ergebnis vor Steuern erreichte 283 Mio. EUR und lag damit um 66,5 Prozent über dem Vorjahreswert (170 Mio. EUR).

Das Konzernergebnis nach Steuern stieg im ersten Quartal um 66,4 Prozent auf 213 Mio. EUR (Vj. 128 Mio. EUR). Nach Berücksichtigung der Anteile anderer Gesellschafter entfielen davon 198 Mio. EUR auf die Aktionäre der Linde AG (Vj. 115 Mio. EUR). Das Ergebnis je Aktie verbesserte sich somit um 72,1 Prozent auf 1,17 EUR (Vj. 0,68 EUR). Auf angepasster Basis, das heißt bereinigt um die Auswirkungen der Kaufpreisallokation im Zuge der BOC-Übernahme, betrug das Ergebnis je Aktie 1,41 EUR (Vj. 0,99 EUR).

(c) The Linde Group 2010