Finanzen

Im Berichtszeitraum beträgt der Cash Flow aus betrieblicher Tätigkeit 412 Mio. EUR gegenüber 337 Mio. EUR im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Dies entspricht einem Anstieg von 22,3 Prozent und ist im Wesentlichen auf Verbesserungen im Bereich des Working-Capital-Managements zurück zu führen.

Der Cash Flow aus Investitionstätigkeit beträgt in den ersten drei Monaten –282 Mio. EUR (Vj. –225 Mio. EUR). Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte sowie Anlagen in Leasingverhältnissen nach IFRIC 4 liegen im Berichtszeitraum mit 267 Mio. EUR rund 4,3 Prozent über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres (256 Mio. EUR). Der Anstieg ist insbesondere bedingt durch die Abwicklung von On-site Projekten. Die Auszahlungen für den Zugang konsolidierter Unternehmen in Höhe von 59 Mio. EUR spiegeln den Erwerb unserer Tochtergesellschaft SIGAS in Saudi-Arabien wider. Der Nettomittelzufluss (Free Cash Flow vor Finanzierungstätigkeit) erhöhte sich im Berichtszeitraum um 16,1 Prozent auf 130 Mio. EUR (Vj. 112 Mio. EUR).

Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Stichtag 31. Dezember 2008 um 1,2 Prozent (285 Mio. EUR) auf 24,109 Mrd. EUR erhöht. Die langfristigen Vermögenswerte haben sich um 412 Mio. EUR erhöht, was im Wesentlichen auf die Investitionen im ersten Quartal sowie auf Währungseffekte zurück zu führen ist. Die Nettofinanzschulden (Finanzschulden abzüglich Liquide Mittel und Wertpapiere) betragen 6,522 Mrd. EUR gegenüber 6,423 Mrd. EUR zum 31. Dezember 2008. Dieser Anstieg in Höhe von 99 Mio. EUR ist größtenteils auf Währungseinflüsse sowie Bewertungseffekte im Zusammenhang mit der Bilanzierung von Absicherungsgeschäften (Fair Value Hedges) zurück zu führen. Die Finanzierung der Linde Group ist langfristig ausgerichtet, wie das Fälligkeitenprofil der Finanzschulden zeigt. Von den Finanzschulden in Höhe von 7,386 Mrd. EUR (31.12.2008: 7,445 Mrd. EUR) werden 1,156 Mrd. EUR (31.12.2008: 1,290 Mrd. EUR) als kurzfristige und 6,230 Mrd. EUR (31.12.2008: 6,155 Mrd. EUR) als langfristige Finanzschulden ausgewiesen. Den kurzfristigen Finanzschulden stehen liquide Mittel in Höhe von 864 Mio. EUR sowie eine syndizierte Kreditfazilität über 2 Mrd. EUR mit einer Laufzeit bis 2011 gegenüber. Mehr als 80 Prozent der Finanzschulden haben eine Fälligkeit erst nach dem Jahr 2010.

Das Eigenkapital hat sich vor Auszahlung der Dividende um 325 Mio. EUR auf 8,574 Mrd. EUR erhöht. Diese Erhöhung des Eigenkapitals resultiert im Wesentlichen aus Währungseffekten sowie dem Ergebnis nach Steuern in Höhe von 128 Mio. EUR. Gegenläufig haben sich die Veränderung der versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste aus Pensionsrückstellungen und die Marktbewertung von derivativen Finanzinstrumenten auf das Eigenkapital ausgewirkt. Die Eigenkapitalquote liegt mit 36 Prozent leicht über dem Wert zum Geschäftsjahresende 2008 (35 Prozent).



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