[7] Pensionsverpflichtungen

Die versicherungsmathematische Bewertung der Pensionsverpflichtungen basiert auf dem in IAS 19 Employee Benefits vorgeschriebenen Anwartschaftsbarwertverfahren für Leistungszusagen auf Altersversorgung (Projected Unit Credit Method). Bei diesem Verfahren werden neben den am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften auch künftig zu erwartende Steigerungen von Gehältern und Renten berücksichtigt. Die Berechnung beruht auf versicherungsmathematischen Gutachten. Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden sofort erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst. Seit dem Konzernabschluss 2008 werden versicherungsmathematische Gewinne/Verluste aus Pensionsrückstellungen direkt den Gewinnrücklagen zugeordnet. Dadurch wird verdeutlicht, dass eine Umgliederung dieser Beträge in die Gewinn- und Verlustrechnung in zukünftigen Perioden nicht erfolgen wird. Insofern wurde der Ausweis in der Bilanz und dem Eigenkapitalspiegel – auch für die Vorjahresangaben – angepasst.

In den Quartalsfinanzberichten erfolgt eine qualifizierte Schätzung der Pensionsverpflichtung, basierend auf der Entwicklung der versicherungsmathematischen Parameter sowie unter Berücksichtigung besonderer Effekte des laufenden Quartals.

Zum 30. September 2009 führten Veränderungen hinsichtlich der den Pensionsverpflichtungen zugrunde liegenden Parameter sowie der Marktbewertung des Planvermögens zu einer Verminderung des Eigenkapitals in Höhe von –162 Mio. EUR (nach latenten Steuern) im Vergleich zum 31. Dezember 2008.



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